BetterMarketing Blog: Bastian Siebenbürger`s musing on marketing and business at the intersection of technology markets and people

neue Internetblase in Sicht? und wie der Groupon Börsengang die Samwers zu Milliardären macht

nach dem überraschend erfolgreichen IPO von LinkedIN und der Ankündigung von weiteren IPOs wie Facebook und vor allem Groupon sehen Experten ja bereits die nächste Internetblase voraus.

Eine gewisse Skepsis ist natürlich angebracht, speziell bei Unternehmen wie Groupon, die noch kein Geld verdienen aber mit dem Börsengang kokettieren. So werden aktuell neben Facebook auch der Kurznachrichtendienst Twitter, der Online-Spieleanbieter Zynga und der Gutscheinvermarkter Groupon als Kandidaten für einen Börsengang an der Wall Street gehandelt.

Im Unterschied zu den 90er Jahren hat sich allerdings die Vorhersehbarkeit und vor allem die Bewertungsmethode solcher Unternehmen geändert. So erläutert in der FAZ: „Matt Brischetto, der bei der Investmentbank Pacific Crest Securities für Internetunternehmen zuständig ist“, dass er keine großen Parallelen zur Hausse der neunziger Jahre sieht. „Der Unterschied ist, dass es echte Unternehmen sind, die Geld verdienen.“ (Quelle: FAZ.net).

Vielleicht tun den Börsen solche Geschichten und mögliche Wachstumsstories aber auch gut. Fakt is,t es bleibt spannend vor allem für die kommenden Börsengänge von Groupon und Facebook.  Siehe auch „Groupon strebt den Börsengang an“>

Besonders strittig ist jedoch wieder einmal Groupon. Was erlaubt sich ein Unternehmen, das 146 Mio Dollar Verlust macht überhaupt an die Börse zu gehen? Siehe auch „Groupon Aktie wird kein Schnäppchen>“

Besonders interessant finde ich die Analyse und Erkenntnisse aus den Geschäftsunterlagen von Groupon von excitingcommerce. Das Fazit dort von Jochen Krisch: „Man muss Groupon nicht lieben, um dem Geschäftsmodell Respekt zu zollen. Wenn man vom extremen Wachstumskurs einmal absieht, dann erfüllt Groupon genau die Ansprüche eines soliden Geschäftsmodells. Groupon muss es schaffen, auf Dauer attraktive Deals zu sichern und Händler und Kunden damit dauerhaft an sich zu binden.

Ob dies gelingen kann, lässt sich derzeit noch schwer sagen. Dafür ist Groupon noch nicht lange genug am Markt. Aber die Kennzahlen in den lokalen Märkte weisen derzeit nicht darauf hin, dass Groupon dies nicht in den Griff bekommen könnte.“ Der ganze Artikel und alle Fakten>

Ob und wiefern sich das Groupon Geschäftsmodell durchsetzen wird und ob sich mit diesem Wert an der Börse Gewinne erzielen lassen, steht also in den Sternen. Sicher ist nur, dass die Samwer-Brüder mit Ihrer Beteiligung von über 10% ganz sicher zu den Gewinnern zählen. Siehe „Groupon macht deutsche Brüder zu Milliardären“ >

 

 

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